Schulprogramm:
Leitbild der Schule
Als Schule wollen wir Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, so
dass sich unsere Schüler zu toleranten, zuverlässigen, teamfähigen, lern- und
leistungsbereiten Menschen entwickeln können. Ein angenehmes
Unterrichtsklima und eine Lernumgebung zum Wohlfühlen unterstützen uns
dabei.
Unsere Kinder sollen die Grundfertigkeiten (lesen, rechnen, schreiben)
erlernen und die Schlüsselqualifikationen ausbilden, als Grundvoraussetzung
für das Erfassen von Lerninhalten in allen Unterrichtsfächern. Dabei ist es uns
auch Anliegen, Kinder auf den Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln
vorzubereiten. Die individuellen Lernmöglichkeiten wollen
wir durch Fordern und Fördern optimieren.
Wir legen Wert auf Respekt, Rücksichtnahme und persönliche Wertschätzung
untereinander, dabei stehen Regeln und Rituale für ein friedvolles
Zusammenleben. Wir fördern und stärken die soziale Verantwortung unserer
Kinder.
Wir kooperieren mit außerschulischen Einrichtungen zur Erweiterung unserer
Angebote und zur Öffnung nach außen. Genauso legen wir Wert auf eine
intensive Zusammenarbeit mit den Eltern.
Unser Arbeitsklima ist geprägt von respektvollem, freundlichem und
kollegialem Umgang. Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch und Fortbildung zu
fachlichen und erzieherischen Inhalten. Neue Ideen oder Erkenntnisse prüfen
wir und setzen sie dann entsprechend um.
Leitsätze
Wir fördern die Lesefähigkeit.
„Lesen ist der Schlüssel!“
Lehrer und Eltern ermuntern das Kind regelmäßig zu lesen, weil dies
die Lesefertigkeit verbessert, die Phantasie und die Vorstellungen des
Kindes stärkt. Das verstehende Lesen ist das Fundament für einen erfolgreichen Bildungsweg.
Wir fördern und entwickeln soziale Kompetenzen.
Klassenregeln werden akzeptiert und anerkannt. Kleine Konflikte und
Streitereien werden selbst geregelt. Die Teamfähigkeit wird ausgebaut.
Gewalt gegen Personen und Sachen sind geächtet. Verantwortung
soll übernommen werden. „Stopp“ heißt „Stopp“!
Wettbewerbsteilnahmen
bringen Abwechslung ins Schulleben und tragen zur Stärkung der
Klassen- und Schulgemeinschaft bei. Hierzu zählen: sportliche Wett-
kämpfe, Mathematikolympiaden, Englischolympiaden, Rezitatoren-
ausscheide; Vorlesewettbewerbe, Zeichenwettbewerbe, „Chemkids“,
Robotik.
Rhythmisierung des Schuljahres und Traditionspflege
der Unterrichtstag wird sorgsam rhythmisiert;
Anteil an Pausen, Arbeitszeit, Mittagsversorgung, AG-Angebote, Bewegungsangebote werden behutsam in den Unterrichtstag eingebettet;
auf strukturierten Wechsel von Erholungsphasen und Unterricht wird geachtet;
Es gibt regelmäßige Höhepunkte, die das Schuljahr prägen.
Profil der Schule
Unsere Schüler sollen die Möglichkeit erhalten ihre Interessen und Talente
zu entdecken und sich auszuprobieren
- im Bereich Leseentwicklung und Literatur
Rezitatorenausscheid
Vorlesewettbewerb
Lesewettkampf (Antolin)
Bibliotheksbesuche
Vorlesetag
- im musisch/künstlerischen Bereich
Musikinstrumente werden in Klasse 3 und 4 erlernt (Teilnahme am Programm „Klasse Musik“
Chor, Tanz, Keramik, Theater, Malen, Basteln, Kochen, Textilgestaltung
- im naturwissenschaftlichen Bereich
„Robotik“, Mathematik für begabte Schüler ab Klasse 3
- im sportlichen Bereich
Volleyball, Gewichtheben, Badminton, allgemeine
Sportgruppe, Fußball, Basketball, Ballspiele
Schulspezifische Ausgangslage
Grundschule „Am Waldrand“
16303 Schwedt
Dr.-Wilhelm-Külz-Viertel 2
Tel.: 03332/32209
Fax: 03332/414412
E-Mail:
Schulträger: Stadt Schwedt/Oder
Das Gebäude unserer Schule entstand 1972 und befindet sich im Wohngebiet „Am Waldrand“, das durch Leerstand und Abriss von Wohnblöcken gekennzeichnet war. In den letzten Jahren wurde das Wohngebiet durch Umbau und Sanierung wieder aufgewertet, trotzdem bleibt es ein sozialer Brennpunkt in unserer Stadt.
Insgesamt haben wir ein sauberes und ruhiges Umfeld. Ca. 1/3 unserer Schüler kommen aus sozial schwachen Familien.
Einige ausländische Familien leben im Wohngebiet.
Zu uns kommen Kinder aus den Ortsteilen Criewen, Zützen, Berkholz-Meyenburg und Heinersdorf.
An der Schule lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Kindern im Unterricht (Förderbedarfe bestehen im emotional-sozialen Bereich, im Lernen, in der Sprache).
Sehr viele Kinder haben eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder/und eine Dyskalkulie.
Die Wiederholerquote in den Klassen ist sehr gering, liegt bei unter 0,5 %.
Viele Eltern sind mit den Problemen des Alltags und ihren Kindern überfordert.
Viele Eltern arbeiten gemeinsam mit den Lehrern der Schule und bringen sich außerordentlich erfreulich ein.
Personal:
Fachkonferenzleiter:
Deutsch: Frau Schröder
Mathematik: Frau Harms
Englisch: Frau Brzezinski
Gesellschaftskunde: Herr Hobohm
Sport: Frau Döbler
Sachkunde/Nawi: Frau Hermann
Ästhetik: Frau Thomas
besondere Qualifikationen: LRS: Frau Wafzig
Trainer: Herr Schrödter
Sonderpädagogin: Frau Krüger
Schwimmlehrer: Herr Herrmann
Tanzlehrer: Frau Schröder
Räumliche Situation
Unterrichtsräume mit Whiteboard: 16
Fachräume für naturwissenschaftlichen Bereich: 2
Fachräume für WAT: 2
PC-Kabinett mit 24 Arbeitsplätzen: 1
Lehrküche: 1
Bibliothek: 1
Speiseraum: 1
Eine Turnhalle befindet sich direkt neben dem Schulgebäude.
Die Schule wurde 2005 saniert, der Schulhof 2006 erweitert und erneuert.
Eine wunderschöne Schulaula wurde 2021 fertiggestellt.
Neben zahlreichen Spielgeräten befindet sich auf dem Schulhof auch ein „grünes Klassenzimmer“.
Personalentwicklung/Fortbildung
Alle Kollegen führen ein Portfolio ihrer Fort- und Weiterbildungen.
Arbeitssicherheit
Sport Frau Döbler
WAT
Frau Thomas
Sicherheitsbeauftragte Frau Wafzig
(alle 2 Jahre)
Schulleiter Herr Hobohm
(alle 2 Jahre)
Brandschutz alle Kollegen
(jährlich)
Ersthelfer alle Kollegen
(alle 2 Jahre)
Gesundheitspass alle Kollegen
(jährlich)
Schulinterne Fortbildung (SCHILF)
Langfristiger Fortbildungsschwerpunkt ist die Lehrergesundheit. Temporäre Fortbildungen finden vor allem im Bereich Sprache und Schrift und im Bereich des verständnisorientierten Mathematikunterrichts statt.
Fachliche Fort- und Weiterbildungen
für das Musikalisierungsprogramm der Schule in Klasse 3und 4 nehmen Frau Pleßow und Frau Schröder an den Veranstaltungen teil;
an den Fortbildungen „gemeinamer Unterricht“ und Teilleistungsstörungen nehmen die Kollegen mit entsprechender Qualifizierung vorrangig teil
für die regionalen Fortbildungen im Fach GEWI sind wir Stützpunktschule
Kooperation und Zusammenarbeit
mit anderen Einrichtungen
Kooperation mit der Schul- und Stadtbibliothek
Lesen heißt lebenslanges Lernen. Die Phantasie wird angeregt, die Lernfähigkeit
wird gesteigert.
Dazu gehören:
Kennenlernen und Nutzen der Bibliothek in der Schule und der Stadt,
Schriftstellerlesungen Klasse 3 – 6,
regionaler Rezitatorenwettstreit und
regionaler Vorlesewettbewerb.
Kooperation mit der Kita „Hans Christian Andersen“
Gemeinsame Feste und Projekte finden statt (Rezitatorenwettstreit, Schul-
fest, Frühlingsbasteln, …..).
Die Eltern werden beraten zu „Was sollte mein Kind am Ende der Kita-Zeit
können?“. Dazu findet auch ein Schnuppertag an der Schule statt, sowie eine
vorbereitende Elternversammlung.
Sonderpädagogen beraten Erzieher und Eltern vor der Einschulung über
Möglichkeiten der sonderpädagogischen Förderung.
Kooperation mit der Polizei
Projekte:
Klasse 1 und 2 Verkehrserziehung
Klasse 3 und 4 Besuch bei der Polizei, Umgang mit Fremden, Fahrradprüfung,
Gewaltprävention, Verhalten an Bahnanlagen
Klasse 5 und 6 Besuch der Polizei zum Tag der Neigung, Mobbing, Erpressung,
Körperverletzung, Aufgaben der Polizei
Kooperation mit dem Jugendamt
Beratung und Unterstützung bei Inanspruchnahme notwendiger und geeigneter
Hilfen, um die gesunde Entwicklung der Kinder zu gewährleisten.
Schulförderverein
Unterstützung schulischer Veranstaltungen wird gewährt. Hilfe erfolgt bei der Vorbe-
reitung und Durchführung von Schulfesten und Osterbasteln, feierlicher Zeugnisaus-
gaben u. a. Ebenso wird bei Wandertagen und Projekten unterstützt.
Sportverein „Blau-Weiß“ und Fußballverein „City Schwedt“
Zahlreiche sportliche Angebote für die Schüler unserer Schule z. B. Volleyball,
Gewichtheben, allgemeine Sportgruppe; Beteiligung an Schulfesten
Grundschulen der Region
Fortbildungsveranstaltungen werden gegenseitig angeboten in Mathematik,
Deutsch, Englisch, Gesellschaftswissenschaften, Musik.
Olympiaden in Mathematik und Englisch werden gemeinsam vorbereitet und
durchgeführt.
Weiterführende Schulen der Region
Eltern der 6. Klassen werden zu den Schulformen in Brandenburg und der Region beraten.
Termin: Januar
Es erfolgen Absprachen zu Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in einzelnen
Fächern durch die Fachlehrer.
Es werden Absprachen zur Arbeit mit Problemschülern im Übergangsverfahren 7 zu Förderungen, Hilfen, Nachteilsausgleichen u. a. getroffen.
Absprachen und Austausch der Schulleiter zu erkannten Problemen nach dem
Schulwechsel in SEK I; Austausch der Ergebnisse der Lernausgangslagen Klasse 7
zur weiteren Evaluation in den Fachkonferenzen (Ma, D, En) der Grundschule
Kindervereinigung
Schüler beteiligen sich am Internationalen Zeichenwettbewerb und stellen ihre
Ergebnisse aus Keramik oder Zeichnungen aus.
Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz“
Gemeinsam unterrichten Musiklehrer und Lehrer der Musik- und Kunstschule in
Klasse 3 und 4 Percussion
Sonderpädagogische Förder- und Beratungsstelle Uckermark
Es werden Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs in den
Bereichen Lernen, Sprache und emotionale-soziale Entwicklung an dieser Schule
entwickelt.
PCK Erdölraffinerie
Zusammenarbeit im Bereich Naturwissenschaften, Teilnahme an Chemie Wettbewerben, finanzielle Unterstützung
Fördern und Fordern
Vorschulische Sprachstandsfeststellung
Kita-Kinder mit Sprachdefiziten erhalten in der Kita eine Sprachförderung.
Vor der Einschulung achten Sonderpädagogen auf weitere Sprachauffälligkeiten,
damit ein sonderpädagogisches Förderausschussverfahren (FöAV) bei Bedarf
eingeleitet werden kann.
Schwerpunktstunden
Mehr Lernzeit für den Erwerb für Basiskompetenzen durch erweiterten Stunden-
umfang für:
Klasse 1 : 2 Stunden für grundlegende Bildung (Deutsch)
Klasse 2 : 2 Stunde für grundlegende Bildung (Deutsch)
Klasse 3 : 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Klasse 4 : 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Klasse 5 : 1 Stunde für Deutsch;
1 Stunde für Mathematik
Klasse 6 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Innere Differenzierung im Unterricht
Maßnahmen der inneren Differenzierung werden im Unterricht durchgeführt, um
den individuellen Stärken und Schwächen der Schüler gerecht zu werden.
Äußere Differenzierung des Unterrichts
Parallel zum Unterricht werden Schüler in Kleingruppen in
Deutsch : Klasse 5 und 6
Mathematik : Klasse 5 und 6
gefördert. Die fachlichen Förderinhalte stimmen die Fachlehrer ab (Differenzie-
rungskonzept).
Förderung „Sprache“
Schüler mit sprachlichen Auffälligkeiten erhalten bereits nach der vorschulischen
Sprachstandsfeststellung eine Sprachförderung in der Kita. Vor der Einschulung
nehmen Sonderpädagogen Kontakte auf, beobachten die Einschüler bei der Schul-
anmeldung und empfehlen Eltern sonderpädagogische Maßnahmen einzuleiten.
Somit können diese Kinder mit Schuleingang gefördert werden.
Neufeststellungen im laufenden Schuljahr durchlaufen ebenfalls ein sonderpädago-
gisches Förderausschussverfahren (→ Förderplan).
Förderung für Kinder mit „emotional- sozialen Defiziten“
Für Schüler mit „em.-soz.“ erfolgt ebenfalls eine Förderung durch den Sonderpäda-
gogen nach befürworteter Antragstellung durch die Eltern (→ Förderplan).
Förderung „Lernen“
Für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Lernen erfolgt die Förderung durch
einen Sonderpädagogen ebenfalls nach der Antragstellung durch die Eltern
(→ Förderplan).
Förderung der 3. und 4. Klassen im Erlernen eines Musikinstrumentes
Gemeinsam mit Musikschullehrern im Tandem erlernen die Schüler ab Klasse 3
Percussion über einen Zeitraum von 2 Jahren. Das Erlernen
erfolgt im Musikunterricht.
Förderung „Teilleistungsstörungen“
Am Ende der 1. Klasse werden Schwächen im Lesen und der Rechtschreibung er-
mittelt. Mit Beginn des 2. Schuljahres erhalten die ermittelten Kinder eine zusätz-
liche Förderung über einen begrenzten Zeitraum. Am Endes des 1. Halbjahres der
2. Klasse erfolgt eine weitere Feststellung, so dass weitere Kinder eine zeitlich
begrenzte Förderung erhalten. Es wird ein Förderplan erstellt. Die Eltern müssen
mitarbeiten und erhalten dazu schriftliche Informationen und Beispiele, anwendbar
bis Klasse 6.
Bei Dyskalkulie stellt der Fachlehrer fest, welche Schüler eine Förderung erhalten
sollen. Ein Förderplan wird ebenfalls erstellt (→ TLS-Konzept).
Förderung begabter und mathematisch interessierter Kinder
Ab Klasse 3/4 und 5/6 werden diese Kinder gefördert. Dabei geht es auch um ihre
Vorbereitung auf die Mathematikolympiaden der Schule, der Stadt und der Region.
Unterrichtsunterstützende Maßnahmen durch „Lesemuttis“
Außerschulische Einrichtungen: Ergotherapeuten der Stadt, Schulpsychologe,
Tagesgruppen, Jugendamt
Individuelle Förderung – Methodentraining
Jeder Jahrgang führt jedes Halbjahr an 2 Tagen ein Methodentraining durch.
Erarbeitete Konzepte liegen vor und werden umgesetzt.
(Klasse 1: Erstes Methodentraining 2. Halbjahr)
(→ Themenverzeichnis Methodentraining und Konzepte)
Fördern von Eltern
Regelmäßige Fortbildungsangebote für Eltern im Rahmen der Mitwirkungsgremien und auf Klassenbasis
Förderung durch außerschulische und schulische Angebote
Zur Förderung besonderer Interessen oder Talente können folgende Angebote
gemacht werden:
Ballspiele Frau Wesenberg
Keramik Frau Woitkowiak
Badminton Herr Buschek
Robotik Frau Harms
Basteln Herr Dakau
Gewichtheben Herr Taubert
Basketball Herr Schreiber
Mathe Herr Dakau
Kunst Frau Iwohn
Fußball Herr Schrödter
Individuelle Förderung – Lernpläne
Individuelle Lernpläne werden erstellt für Kinder
- mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Lernen, Sprache, em.-soz.),
- mit Teilleistungsstörungen (LRS und Dyskalkulie),
- nach ILeA in Deutsch, Mathematik Klasse 1-6,
- mit chronischen Erkrankungen (z. B. AD(H)S, Schulphobie….).
Die Förderungen können erfolgen als:
Einzelförderung,
Partnerarbeit,
Kleingruppenunterricht,
Stützlehrer im Unterricht,
differenzierte Hausaufgaben,
Nachteilsausgleiche,
Abweichungen von allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung.
Grundsätze der Leistungsbewertung
Notengebung
Klasse 1:
Klasse 2:
Klasse 3-6: |
|
Arbeits- und Sozialverhalten
es erfolgt die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens am Ende des Schuljahres in 4 Notenstufen in 7 Kategorien
in der 1. Elternversammlung des Schuljahres wird dies den Eltern erläutert
Vorgehen:
der Klassenlehrer macht Vorschlag für jeden Schüler zu jeder Kategorie (Formblatt)
die Klassenkonferenz entscheidet über die Bewertung jedes Schülers
die Klassenkonferenz beschließt, mit welchen Familien ein Gespräch durch den Klassenleiter zu führen ist (Protokollà Schülerakte)
Gruppenarbeit
Zusammensetzung:
nach freier Entscheidung der Schüler
bei Auffälligkeiten in der Gruppe (im Leistungs- und Verhaltensbereich) gruppiert der Fachlehrer um
die Auslosung u.ä. von Schülergruppen ist möglich
Bewertung
keine Bewertung in der Einführungs- bzw. Übungsphase
Einzelzensierung (z.B. Protokoll, Schülervortrag, Präsentation...)
Verstöße Einzelner gegen Normen (Verhaltens- und Leistungsbereich) werden bei Gruppenbewertung bei diesen Schülern berücksichtigt
Hausaufgaben
können bewertet werden (ab Klasse 3 durch Noten)
Heftführung
Hefter: Aufheftung, Neues nach hinten
es wird mit Füller geschrieben; Unterstreichungen mit Lineal können farbig sein, ab Klasse 5 auch mit Filzstift u.ä.
Datum, Überschrift/Thema, Rand innen 1,5 cm, Rand außen 3,0 cm
Mitschriften können vom Fachlehrer bewertet werden – als Fachnote
Schriftliche Leistungskontrollen
die Schüler erhalten den Notenspiegel zu einer schriftlichen Leistungskontrolle
schriftliche Leistungskontrollen erhalten die Schüler zur Einsichtnahme durch Eltern (weitere Maßnahmen dazu entscheidet der Fachlehrer)
Klassenarbeiten werden dem Schüler für die Eltern zur Einsichtnahme mitgegeben; Unterschrift der Eltern soll erfolgen; Bei Nichtrückgabe der KA in der nächstfolgenden Stunde an den Fachlehrer entscheidet dieser, ob dem Schüler nachfolgende KA noch zur Einsichtnahme durch die Eltern ausgehändigt werden;
Vergleichsarbeiten:
VERA wird geschrieben in Deutsch und Mathematik in Klasse 3;
Orientierungsarbeiten werden geschrieben in Klasse 2, 4
weitere Vergleichsarbeiten können auf Beschluss der Klassenkonferenz geschrieben werden;
Mündliche Mitarbeit
gehen mit 60% in die abschließende Leistungsbewertung ein
kann erfolgen unmittelbar nach einer Stunde, wenn der Schüler selbstständig besondere Beiträge geleistet hat
sind:
gestalterische Leistungen
praktische Beiträge
bei der Bewertung finden besondere Beachtung solche Leistungen wie:
Anregungen
Zusammenfassungen
weiterführende Fragen
kritische Anmerkungen
Ausprobieren von Lösungen
Fehleranalyse
mündliche Beiträge, die das Gespräch der Gruppe beleben;
zusammenfassende Bewertung erfolgt in regelmäßigen Abständen durch den Fachlehrer;
Traditionen im Schulleben
Um sportliche Bewegungen zu fördern, beteiligen sich unsere Schüler an Wettbewerben wie:
Sportfeste der Schule Klasse 1-6
Crosslauf im Frühjahr
Waldjugendspiele Klasse 5
„Wieselflink und Bärenstark“ Klasse 2
Jungend trainiert für Olympia
Um Freude am Lesen zu fördern,
kommen „Lesemuttis“/“Lese Omas“ in die Klassen und lesen mit den Kindern.
wird unsere Schulbibliothek genutzt.
besuchen die Schüler die Stadtbibliothek und werden dort eingeführt.
kommen Schriftsteller an unsere Schule und lesen mit Schülern (Tag der Gegenwartsliteratur, Leseabend).
wird „Antolin“ in den Klassen evaluiert.
findet ein Vorlesewettbewerb in den Klassen 3-6 statt. Die Besten nehmen am regionalen Wettbewerb teil.
findet in den Klassen 1-6, in der Schule und in der Stadt ein Rezitatoren Wettbewerb statt, an dem wir uns beteiligen.
führen wir einen Vorlesetag im November durch.
Um mathematisch-naturwissenschaftliches Interesse zu wecken und zu fördern nehmen wir teil
an der Mathematikolympiade Stufe 1 Klasse 1-4 und Stufe 2 Klasse 2-4 in der Schule;
an der Stadt-Mathematikolympiade Klasse 3-6;
an „Känguru“ Klasse 3-6
Das künstlerische Interesse unserer Schüler zeigt sich
in der Teilnahme am internationalen Zeichenwettbewerb.
in der Talenteshow Klasse 1-6.
beim Frühlingsbasteln Klasse 1-6 (und Gäste).
beim Theaterbesuch eines Weihnachtsmärchens.
Den Gemeinschaftssinn in den Klassen der Schule und darüber hinaus fördern wir
durch feierliche Einschulung unserer neuen 1. Klassen.
durch „Morgenkreis“ in Klasse 1-3 und Wochenauswertung im Gesprächskreis.
durch ein großes thematisches Schulfest zum Kindertag.
durch Basteln in der Adventszeit in den Klassen.
wenn der Nikolaus alle Kinder der Schule beschenkt.
wenn die Klassen Fasching feiern.
zur Klassenfahrtwoche der 6. Klassen.
zur feierlichen Verabschiedung der 6. Klassen.
durch die Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben und sportlichen Vergleichen.
Andere traditionelle Aktivitäten sind
der Tag der Neigung Klasse 4 bis 6.
die Busschule in Klasse 1.
das Methodentraining Klasse 1-6 (2x im Schuljahr).
die Englischolympiade Klasse 6 in der Stadt.
die Teilnahme ausgewählter Schüler zur Kinder-Uni in Eberswalde.Leitbild der Schule
Als Schule wollen wir Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, so
dass sich unsere Schüler zu toleranten, zuverlässigen, teamfähigen, lern- und
leistungsbereiten Menschen entwickeln können. Ein angenehmes
Unterrichtsklima und eine Lernumgebung zum Wohlfühlen unterstützen uns
dabei.
Unsere Kinder sollen die Grundfertigkeiten (lesen, rechnen, schreiben)
erlernen und die Schlüsselqualifikationen ausbilden, als Grundvoraussetzung
für das Erfassen von Lerninhalten in allen Unterrichtsfächern. Dabei ist es uns
auch Anliegen, Kinder auf den Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln
vorzubereiten. Die individuellen Lernmöglichkeiten wollen
wir durch Fordern und Fördern optimieren.
Wir legen Wert auf Respekt, Rücksichtnahme und persönliche Wertschätzung
untereinander, dabei stehen Regeln und Rituale für ein friedvolles
Zusammenleben. Wir fördern und stärken die soziale Verantwortung unserer
Kinder.
Wir kooperieren mit außerschulischen Einrichtungen zur Erweiterung unserer
Angebote und zur Öffnung nach außen. Genauso legen wir Wert auf eine
intensive Zusammenarbeit mit den Eltern.
Unser Arbeitsklima ist geprägt von respektvollem, freundlichem und
kollegialem Umgang. Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch und Fortbildung zu
fachlichen und erzieherischen Inhalten. Neue Ideen oder Erkenntnisse prüfen
wir und setzen sie dann entsprechend um.
Leitsätze
Wir fördern die Lesefähigkeit.
„Lesen ist der Schlüssel!“
Lehrer und Eltern ermuntern das Kind regelmäßig zu lesen, weil dies
die Lesefertigkeit verbessert, die Phantasie und die Vorstellungen des
Kindes stärkt. Das verstehende Lesen ist das Fundament für einen erfolgreichen Bildungsweg.
Wir fördern und entwickeln soziale Kompetenzen.
Klassenregeln werden akzeptiert und anerkannt. Kleine Konflikte und
Streitereien werden selbst geregelt. Die Teamfähigkeit wird ausgebaut.
Gewalt gegen Personen und Sachen sind geächtet. Verantwortung
soll übernommen werden. „Stopp“ heißt „Stopp“!
Wettbewerbsteilnahmen
bringen Abwechslung ins Schulleben und tragen zur Stärkung der
Klassen- und Schulgemeinschaft bei. Hierzu zählen: sportliche Wett-
kämpfe, Mathematikolympiaden, Englischolympiaden, Rezitatoren-
ausscheide; Vorlesewettbewerbe, Zeichenwettbewerbe, „Chemkids“,
Robotik.
Rhythmisierung des Schuljahres und Traditionspflege
der Unterrichtstag wird sorgsam rhythmisiert;
Anteil an Pausen, Arbeitszeit, Mittagsversorgung, AG-Angebote, Bewegungsangebote werden behutsam in den Unterrichtstag eingebettet;
auf strukturierten Wechsel von Erholungsphasen und Unterricht wird geachtet;
Es gibt regelmäßige Höhepunkte, die das Schuljahr prägen.
Profil der Schule
Unsere Schüler sollen die Möglichkeit erhalten ihre Interessen und Talente
zu entdecken und sich auszuprobieren
- im Bereich Leseentwicklung und Literatur
Rezitatorenausscheid
Vorlesewettbewerb
Lesewettkampf (Antolin)
Bibliotheksbesuche
Vorlesetag
- im musisch/künstlerischen Bereich
Musikinstrumente werden in Klasse 3 und 4 erlernt (Teilnahme am Programm „Klasse Musik“
Chor, Tanz, Keramik, Theater, Malen, Basteln, Kochen, Textilgestaltung
- im naturwissenschaftlichen Bereich
„Robotik“, Mathematik für begabte Schüler ab Klasse 3
- im sportlichen Bereich
Volleyball, Gewichtheben, Badminton, allgemeine
Sportgruppe, Fußball, Basketball, Ballspiele
Schulspezifische Ausgangslage
Grundschule „Am Waldrand“
16303 Schwedt
Dr.-Wilhelm-Külz-Viertel 2
Tel.: 03332/32209
Fax: 03332/414412
E-Mail:
Schulträger: Stadt Schwedt/Oder
Das Gebäude unserer Schule entstand 1972 und befindet sich im Wohngebiet „Am Waldrand“, das durch Leerstand und Abriss von Wohnblöcken gekennzeichnet war. In den letzten Jahren wurde das Wohngebiet durch Umbau und Sanierung wieder aufgewertet, trotzdem bleibt es ein sozialer Brennpunkt in unserer Stadt.
Insgesamt haben wir ein sauberes und ruhiges Umfeld. Ca. 1/3 unserer Schüler kommen aus sozial schwachen Familien.
Einige ausländische Familien leben im Wohngebiet.
Zu uns kommen Kinder aus den Ortsteilen Criewen, Zützen, Berkholz-Meyenburg und Heinersdorf.
An der Schule lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Kindern im Unterricht (Förderbedarfe bestehen im emotional-sozialen Bereich, im Lernen, in der Sprache).
Sehr viele Kinder haben eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder/und eine Dyskalkulie.
Die Wiederholerquote in den Klassen ist sehr gering, liegt bei unter 0,5 %.
Viele Eltern sind mit den Problemen des Alltags und ihren Kindern überfordert.
Viele Eltern arbeiten gemeinsam mit den Lehrern der Schule und bringen sich außerordentlich erfreulich ein.
Personal:
Fachkonferenzleiter:
Deutsch: Frau Schröder
Mathematik: Frau Harms
Englisch: Frau Brzezinski
Gesellschaftskunde: Herr Hobohm
Sport: Frau Döbler
Sachkunde/Nawi: Frau Hermann
Ästhetik: Frau Thomas
besondere Qualifikationen: LRS: Frau Wafzig
Trainer: Herr Schrödter
Sonderpädagogin: Frau Krüger
Schwimmlehrer: Herr Herrmann
Tanzlehrer: Frau Schröder
Räumliche Situation
Unterrichtsräume mit Whiteboard: 16
Fachräume für naturwissenschaftlichen Bereich: 2
Fachräume für WAT: 2
PC-Kabinett mit 24 Arbeitsplätzen: 1
Lehrküche: 1
Bibliothek: 1
Speiseraum: 1
Eine Turnhalle befindet sich direkt neben dem Schulgebäude.
Die Schule wurde 2005 saniert, der Schulhof 2006 erweitert und erneuert.
Eine wunderschöne Schulaula wurde 2021 fertiggestellt.
Neben zahlreichen Spielgeräten befindet sich auf dem Schulhof auch ein „grünes Klassenzimmer“.
Personalentwicklung/Fortbildung
Alle Kollegen führen ein Portfolio ihrer Fort- und Weiterbildungen.
Arbeitssicherheit
Sport Frau Döbler
WAT
Frau Thomas
Sicherheitsbeauftragte Frau Wafzig
(alle 2 Jahre)
Schulleiter Herr Hobohm
(alle 2 Jahre)
Brandschutz alle Kollegen
(jährlich)
Ersthelfer alle Kollegen
(alle 2 Jahre)
Gesundheitspass alle Kollegen
(jährlich)
Schulinterne Fortbildung (SCHILF)
Langfristiger Fortbildungsschwerpunkt ist die Lehrergesundheit. Temporäre Fortbildungen finden vor allem im Bereich Sprache und Schrift und im Bereich des verständnisorientierten Mathematikunterrichts statt.
Fachliche Fort- und Weiterbildungen
für das Musikalisierungsprogramm der Schule in Klasse 3und 4 nehmen Frau Pleßow und Frau Schröder an den Veranstaltungen teil;
an den Fortbildungen „gemeinamer Unterricht“ und Teilleistungsstörungen nehmen die Kollegen mit entsprechender Qualifizierung vorrangig teil
für die regionalen Fortbildungen im Fach GEWI sind wir Stützpunktschule
Kooperation und Zusammenarbeit
mit anderen Einrichtungen
Kooperation mit der Schul- und Stadtbibliothek
Lesen heißt lebenslanges Lernen. Die Phantasie wird angeregt, die Lernfähigkeit
wird gesteigert.
Dazu gehören:
Kennenlernen und Nutzen der Bibliothek in der Schule und der Stadt,
Schriftstellerlesungen Klasse 3 – 6,
regionaler Rezitatorenwettstreit und
regionaler Vorlesewettbewerb.
Kooperation mit der Kita „Hans Christian Andersen“
Gemeinsame Feste und Projekte finden statt (Rezitatorenwettstreit, Schul-
fest, Frühlingsbasteln, …..).
Die Eltern werden beraten zu „Was sollte mein Kind am Ende der Kita-Zeit
können?“. Dazu findet auch ein Schnuppertag an der Schule statt, sowie eine
vorbereitende Elternversammlung.
Sonderpädagogen beraten Erzieher und Eltern vor der Einschulung über
Möglichkeiten der sonderpädagogischen Förderung.
Kooperation mit der Polizei
Projekte:
Klasse 1 und 2 Verkehrserziehung
Klasse 3 und 4 Besuch bei der Polizei, Umgang mit Fremden, Fahrradprüfung,
Gewaltprävention, Verhalten an Bahnanlagen
Klasse 5 und 6 Besuch der Polizei zum Tag der Neigung, Mobbing, Erpressung,
Körperverletzung, Aufgaben der Polizei
Kooperation mit dem Jugendamt
Beratung und Unterstützung bei Inanspruchnahme notwendiger und geeigneter
Hilfen, um die gesunde Entwicklung der Kinder zu gewährleisten.
Schulförderverein
Unterstützung schulischer Veranstaltungen wird gewährt. Hilfe erfolgt bei der Vorbe-
reitung und Durchführung von Schulfesten und Osterbasteln, feierlicher Zeugnisaus-
gaben u. a. Ebenso wird bei Wandertagen und Projekten unterstützt.
Sportverein „Blau-Weiß“ und Fußballverein „City Schwedt“
Zahlreiche sportliche Angebote für die Schüler unserer Schule z. B. Volleyball,
Gewichtheben, allgemeine Sportgruppe; Beteiligung an Schulfesten
Grundschulen der Region
Fortbildungsveranstaltungen werden gegenseitig angeboten in Mathematik,
Deutsch, Englisch, Gesellschaftswissenschaften, Musik.
Olympiaden in Mathematik und Englisch werden gemeinsam vorbereitet und
durchgeführt.
Weiterführende Schulen der Region
Eltern der 6. Klassen werden zu den Schulformen in Brandenburg und der Region beraten.
Termin: Januar
Es erfolgen Absprachen zu Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in einzelnen
Fächern durch die Fachlehrer.
Es werden Absprachen zur Arbeit mit Problemschülern im Übergangsverfahren 7 zu Förderungen, Hilfen, Nachteilsausgleichen u. a. getroffen.
Absprachen und Austausch der Schulleiter zu erkannten Problemen nach dem
Schulwechsel in SEK I; Austausch der Ergebnisse der Lernausgangslagen Klasse 7
zur weiteren Evaluation in den Fachkonferenzen (Ma, D, En) der Grundschule
Kindervereinigung
Schüler beteiligen sich am Internationalen Zeichenwettbewerb und stellen ihre
Ergebnisse aus Keramik oder Zeichnungen aus.
Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz“
Gemeinsam unterrichten Musiklehrer und Lehrer der Musik- und Kunstschule in
Klasse 3 und 4 Percussion
Sonderpädagogische Förder- und Beratungsstelle Uckermark
Es werden Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs in den
Bereichen Lernen, Sprache und emotionale-soziale Entwicklung an dieser Schule
entwickelt.
PCK Erdölraffinerie
Zusammenarbeit im Bereich Naturwissenschaften, Teilnahme an Chemie Wettbewerben, finanzielle Unterstützung
Fördern und Fordern
Vorschulische Sprachstandsfeststellung
Kita-Kinder mit Sprachdefiziten erhalten in der Kita eine Sprachförderung.
Vor der Einschulung achten Sonderpädagogen auf weitere Sprachauffälligkeiten,
damit ein sonderpädagogisches Förderausschussverfahren (FöAV) bei Bedarf
eingeleitet werden kann.
Schwerpunktstunden
Mehr Lernzeit für den Erwerb für Basiskompetenzen durch erweiterten Stunden-
umfang für:
Klasse 1 : 2 Stunden für grundlegende Bildung (Deutsch)
Klasse 2 : 2 Stunde für grundlegende Bildung (Deutsch)
Klasse 3 : 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Klasse 4 : 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Klasse 5 : 1 Stunde für Deutsch;
1 Stunde für Mathematik
Klasse 6 1 Stunde für Deutsch, 1 Stunde für Mathe
Innere Differenzierung im Unterricht
Maßnahmen der inneren Differenzierung werden im Unterricht durchgeführt, um
den individuellen Stärken und Schwächen der Schüler gerecht zu werden.
Äußere Differenzierung des Unterrichts
Parallel zum Unterricht werden Schüler in Kleingruppen in
Deutsch : Klasse 5 und 6
Mathematik : Klasse 5 und 6
gefördert. Die fachlichen Förderinhalte stimmen die Fachlehrer ab (Differenzie-
rungskonzept).
Förderung „Sprache“
Schüler mit sprachlichen Auffälligkeiten erhalten bereits nach der vorschulischen
Sprachstandsfeststellung eine Sprachförderung in der Kita. Vor der Einschulung
nehmen Sonderpädagogen Kontakte auf, beobachten die Einschüler bei der Schul-
anmeldung und empfehlen Eltern sonderpädagogische Maßnahmen einzuleiten.
Somit können diese Kinder mit Schuleingang gefördert werden.
Neufeststellungen im laufenden Schuljahr durchlaufen ebenfalls ein sonderpädago-
gisches Förderausschussverfahren (→ Förderplan).
Förderung für Kinder mit „emotional- sozialen Defiziten“
Für Schüler mit „em.-soz.“ erfolgt ebenfalls eine Förderung durch den Sonderpäda-
gogen nach befürworteter Antragstellung durch die Eltern (→ Förderplan).
Förderung „Lernen“
Für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Lernen erfolgt die Förderung durch
einen Sonderpädagogen ebenfalls nach der Antragstellung durch die Eltern
(→ Förderplan).
Förderung der 3. und 4. Klassen im Erlernen eines Musikinstrumentes
Gemeinsam mit Musikschullehrern im Tandem erlernen die Schüler ab Klasse 3
Percussion über einen Zeitraum von 2 Jahren. Das Erlernen
erfolgt im Musikunterricht.
Förderung „Teilleistungsstörungen“
Am Ende der 1. Klasse werden Schwächen im Lesen und der Rechtschreibung er-
mittelt. Mit Beginn des 2. Schuljahres erhalten die ermittelten Kinder eine zusätz-
liche Förderung über einen begrenzten Zeitraum. Am Endes des 1. Halbjahres der
2. Klasse erfolgt eine weitere Feststellung, so dass weitere Kinder eine zeitlich
begrenzte Förderung erhalten. Es wird ein Förderplan erstellt. Die Eltern müssen
mitarbeiten und erhalten dazu schriftliche Informationen und Beispiele, anwendbar
bis Klasse 6.
Bei Dyskalkulie stellt der Fachlehrer fest, welche Schüler eine Förderung erhalten
sollen. Ein Förderplan wird ebenfalls erstellt (→ TLS-Konzept).
Förderung begabter und mathematisch interessierter Kinder
Ab Klasse 3/4 und 5/6 werden diese Kinder gefördert. Dabei geht es auch um ihre
Vorbereitung auf die Mathematikolympiaden der Schule, der Stadt und der Region.
Unterrichtsunterstützende Maßnahmen durch „Lesemuttis“
Außerschulische Einrichtungen: Ergotherapeuten der Stadt, Schulpsychologe,
Tagesgruppen, Jugendamt
Individuelle Förderung – Methodentraining
Jeder Jahrgang führt jedes Halbjahr an 2 Tagen ein Methodentraining durch.
Erarbeitete Konzepte liegen vor und werden umgesetzt.
(Klasse 1: Erstes Methodentraining 2. Halbjahr)
(→ Themenverzeichnis Methodentraining und Konzepte)
Fördern von Eltern
Regelmäßige Fortbildungsangebote für Eltern im Rahmen der Mitwirkungsgremien und auf Klassenbasis
Förderung durch außerschulische und schulische Angebote
Zur Förderung besonderer Interessen oder Talente können folgende Angebote
gemacht werden:
Ballspiele Frau Wesenberg
Keramik Frau Woitkowiak
Badminton Herr Buschek
Robotik Frau Harms
Basteln Herr Dakau
Gewichtheben Herr Taubert
Basketball Herr Schreiber
Mathe Herr Dakau
Kunst Frau Iwohn
Fußball Herr Schrödter
Individuelle Förderung – Lernpläne
Individuelle Lernpläne werden erstellt für Kinder
- mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Lernen, Sprache, em.-soz.),
- mit Teilleistungsstörungen (LRS und Dyskalkulie),
- nach ILeA in Deutsch, Mathematik Klasse 1-6,
- mit chronischen Erkrankungen (z. B. AD(H)S, Schulphobie….).
Die Förderungen können erfolgen als:
Einzelförderung,
Partnerarbeit,
Kleingruppenunterricht,
Stützlehrer im Unterricht,
differenzierte Hausaufgaben,
Nachteilsausgleiche,
Abweichungen von allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung.
Grundsätze der Leistungsbewertung
Notengebung
Klasse 1:
Klasse 2:
Klasse 3-6:
statt Noten erhalten die Schüler schriftliche Informationen zur Lernentwicklung
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Unterrichtsfächern werden beurteilt (Protokoll à Schülerakte)
Lernfortschritte können auch mit Hilfe des Portfolios (ab 2.Halbjahr) aufgezeigt werden
die Schüler erhalten schriftliche Informationen zur Lernentwicklung; besonders die Aufgabenbereiche in Deutsch sind zu beurteilen (ProtokollàSchülerakte)
Noten
Arbeits- und Sozialverhalten
es erfolgt die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens am Ende des Schuljahres in 4 Notenstufen in 7 Kategorien
in der 1. Elternversammlung des Schuljahres wird dies den Eltern erläutert
Vorgehen:
der Klassenlehrer macht Vorschlag für jeden Schüler zu jeder Kategorie (Formblatt)
die Klassenkonferenz entscheidet über die Bewertung jedes Schülers
die Klassenkonferenz beschließt, mit welchen Familien ein Gespräch durch den Klassenleiter zu führen ist (Protokollà Schülerakte)
Gruppenarbeit
Zusammensetzung:
nach freier Entscheidung der Schüler
bei Auffälligkeiten in der Gruppe (im Leistungs- und Verhaltensbereich) gruppiert der Fachlehrer um
die Auslosung u.ä. von Schülergruppen ist möglich
Bewertung
keine Bewertung in der Einführungs- bzw. Übungsphase
Einzelzensierung (z.B. Protokoll, Schülervortrag, Präsentation...)
Verstöße Einzelner gegen Normen (Verhaltens- und Leistungsbereich) werden bei Gruppenbewertung bei diesen Schülern berücksichtigt
Hausaufgaben
können bewertet werden (ab Klasse 3 durch Noten)
Heftführung
Hefter: Aufheftung, Neues nach hinten
es wird mit Füller geschrieben; Unterstreichungen mit Lineal können farbig sein, ab Klasse 5 auch mit Filzstift u.ä.
Datum, Überschrift/Thema, Rand innen 1,5 cm, Rand außen 3,0 cm
Mitschriften können vom Fachlehrer bewertet werden – als Fachnote
Schriftliche Leistungskontrollen
die Schüler erhalten den Notenspiegel zu einer schriftlichen Leistungskontrolle
schriftliche Leistungskontrollen erhalten die Schüler zur Einsichtnahme durch Eltern (weitere Maßnahmen dazu entscheidet der Fachlehrer)
Klassenarbeiten werden dem Schüler für die Eltern zur Einsichtnahme mitgegeben; Unterschrift der Eltern soll erfolgen; Bei Nichtrückgabe der KA in der nächstfolgenden Stunde an den Fachlehrer entscheidet dieser, ob dem Schüler nachfolgende KA noch zur Einsichtnahme durch die Eltern ausgehändigt werden;
Vergleichsarbeiten:
VERA wird geschrieben in Deutsch und Mathematik in Klasse 3;
Orientierungsarbeiten werden geschrieben in Klasse 2, 4
weitere Vergleichsarbeiten können auf Beschluss der Klassenkonferenz geschrieben werden;
Mündliche Mitarbeit
gehen mit 60% in die abschließende Leistungsbewertung ein
kann erfolgen unmittelbar nach einer Stunde, wenn der Schüler selbstständig besondere Beiträge geleistet hat
sind:
gestalterische Leistungen
praktische Beiträge
bei der Bewertung finden besondere Beachtung solche Leistungen wie:
Anregungen
Zusammenfassungen
weiterführende Fragen
kritische Anmerkungen
Ausprobieren von Lösungen
Fehleranalyse
mündliche Beiträge, die das Gespräch der Gruppe beleben;
zusammenfassende Bewertung erfolgt in regelmäßigen Abständen durch den Fachlehrer;
Traditionen im Schulleben
Um sportliche Bewegungen zu fördern, beteiligen sich unsere Schüler an Wettbewerben wie:
Sportfeste der Schule Klasse 1-6
Crosslauf im Frühjahr
Waldjugendspiele Klasse 5
„Wieselflink und Bärenstark“ Klasse 2
Jungend trainiert für Olympia
Um Freude am Lesen zu fördern,
kommen „Lesemuttis“/“Lese Omas“ in die Klassen und lesen mit den Kindern.
wird unsere Schulbibliothek genutzt.
besuchen die Schüler die Stadtbibliothek und werden dort eingeführt.
kommen Schriftsteller an unsere Schule und lesen mit Schülern (Tag der Gegenwartsliteratur, Leseabend).
wird „Antolin“ in den Klassen evaluiert.
findet ein Vorlesewettbewerb in den Klassen 3-6 statt. Die Besten nehmen am regionalen Wettbewerb teil.
findet in den Klassen 1-6, in der Schule und in der Stadt ein Rezitatoren Wettbewerb statt, an dem wir uns beteiligen.
führen wir einen Vorlesetag im November durch.
Um mathematisch-naturwissenschaftliches Interesse zu wecken und zu fördern nehmen wir teil
an der Mathematikolympiade Stufe 1 Klasse 1-4 und Stufe 2 Klasse 2-4 in der Schule;
an der Stadt-Mathematikolympiade Klasse 3-6;
an „Känguru“ Klasse 3-6
Das künstlerische Interesse unserer Schüler zeigt sich
in der Teilnahme am internationalen Zeichenwettbewerb.
in der Talenteshow Klasse 1-6.
beim Frühlingsbasteln Klasse 1-6 (und Gäste).
beim Theaterbesuch eines Weihnachtsmärchens.
Den Gemeinschaftssinn in den Klassen der Schule und darüber hinaus fördern wir
durch feierliche Einschulung unserer neuen 1. Klassen.
durch „Morgenkreis“ in Klasse 1-3 und Wochenauswertung im Gesprächskreis.
durch ein großes thematisches Schulfest zum Kindertag.
durch Basteln in der Adventszeit in den Klassen.
wenn der Nikolaus alle Kinder der Schule beschenkt.
wenn die Klassen Fasching feiern.
zur Klassenfahrtwoche der 6. Klassen.
zur feierlichen Verabschiedung der 6. Klassen.
durch die Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben und sportlichen Vergleichen.
Andere traditionelle Aktivitäten sind
der Tag der Neigung Klasse 4 bis 6.
die Busschule in Klasse 1.
das Methodentraining Klasse 1-6 (2x im Schuljahr).
die Englischolympiade Klasse 6 in der Stadt.
die Teilnahme ausgewählter Schüler zur Kinder-Uni in Eberswalde.
Historisches über unsere Schule und ihr Umfeld
Unsere Schule wurde bereits in den 70-er Jahren erbaut. Einst diente sie als Gymnasium und als POS „Arkadi Gaidar“, seit 1990 ist es eine Grundschule, die nun den Namen „Am Waldrand“ trägt.
Sogar einen Konsum (Verkaufsstelle) gab es mal im Schulgebäude.
Im Jahre 2001 wurde im Stadtumbaukonzept davon ausgegangen, dass langfristig sehr viele Wohnungen im Wohnkomplex (WK) 7 aufgegeben und abgerissen werden, außerdem auch ein Gymnasium, eine Gesamtschule, drei Grundschulen und zwei Kitas. Durch Investitionen der Wohnungsunternehmen und Unterstützung des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ wurde das Wohngebiet aufgewertet und modernisiert. Darunter auch unsere Grundschule „Am Waldrand“.
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Im Januar 2003 wurden erste Planungsideen des zukünftigen Schulhofes in der Aula der Schule vorgestellt und mit Kindern, Eltern, Lehrern und Vertretern der Stadtverwaltung diskutiert. Die Weiterführung der mit der Klasse 4 a der Grundschule "Am Waldrand" begonnenen Planungseinbeziehung wurde also gesichert. Weitere Einsätze von Schülern, Eltern und Lehrern für die Gestaltung des Schulhofes ergaben sich aus den Planungen und Diskussionen.

Aufmerksam folgen die Gäste den Ausführungen der Kinder

Bürgermeister Peter Schauer betrachtet das von den Kindern
erstellte Modell ihres Traumschulhofes
Sanierung Grundschule „Am Waldrand“ (Fertigstellung 2005)


Neugestaltung des Schulhofes der Grundschule „Am Waldrand“
(Sträucherlabyrinth und mehr Sitzgelegenheiten, Fertigstellung 2006/2007)

Maßnahmen an der Sporthalle und Sportplatz Külzviertel (Fertigstellung 2009/2010).


Bau der neuen Aula (Fertigstellung 2021/Einweihung März 2021)
Allgemeines über unsere Schule
Unsere Schule liegt im Wohnkomplex 7 am Waldrand von Schwedt. Sie bietet zahlreiche Möglichkeiten städtische Einrichtungen für die Unterrichtsarbeit zu nutzen.
Zur Schule gehören eine Turnhalle mit einem neu angelegten, gepflegten Sportplatz und ein individuell von Schülern gestalteter Schulhof, der jetzt zu einer abenteuerlichen und abwechslungsreichen Pausengestaltung einlädt. Auf dem Schulhof gibt es nämlich einen Basketballplatz, ein Sträucherlabyrinth, eine Sitzecke mit 5 Holzhockern, eine Hangelstange, zwei Tischtennisplatten, ein Fußballfeld, eine Kletterspinne und mehrere Klettergerüste.
Der Schultag erstreckt sich über max. 6 Unterrichtsstunden; Ausnahme ist der Donnerstag, da haben die Klassen 5 und 6 noch eine 7. Stunde. Eine Unterrichtsstunde hat 45 min. Es gibt eine Frühstückspause und eine Mittagspause, in der die Schulspeisung genutzt werden kann. Nach Unterrichtschluss besteht die Möglichkeit, Arbeitsgemeinschaften zu besuchen.
Die Schule verfügt seit dem Jahre 2009 über eine neu eingerichtete Lehrküche, die von den Schülern innerhalb des Unterrichts und für Projekte sehr gern genutzt wird.
Unsere Schule besuchen zurzeit ca. 250 Schüler. Gut die Hälfte davon wohnt im Wohnkomplex 7 der Stadt Schwedt. Die anderen Schüler kommen aus den Einzugsbereichen Criewen, Zützen, Heinersdorf, Berkholz und Meyenburg.
Das Schulgebäude von innen
In unserem Schulgebäude sind folgende Räume auf 4 Etagen verteilt.
In der 1. ETAGE befinden sich zum Beispiel:
Aula
Essenausgabe und Schulspeisung
Hausmeisterzimmer
Toiletten
In der 2. ETAGE befinden sich zum Beispiel:
Sekretariat, Rektorzimmer
Krankenzimmer, Lehrerzimmer
Bibliothek, Toiletten
In der 3. ETAGE befinden sich zum Beispiel:
Physik-Fachraum, Biologie-Fachraum
Geschichts-Fachraum, Computerraum
Kunst-Fachraum
In der 4. ETAGE befinden sich zum Beispiel:
Musik-Fachraum
Englisch-Fachraum
Noch mehr Infos über unsere Schule
Unsere Schule beginnt am Waldrand von Schwedt und durch die neue Gestaltung des Schulhofes können die Schüler in Harmonie mit der Natur lernen und das Beste geben.
Das große und üppige Schulhofgelände bietet für jeden Schüler passende Gelegenheiten zum Abschalten in den Pausen. Die Einen mögen gern Fußball oder Basketball spielen, die Anderen möchten gern klettern oder sich verstecken.
Die vielen Sitzgelegenheiten laden auch zu kleinen Diskussionsrunden ein. Alles verteilt sich über die riesige Fläche des Schulgeländes und keiner kommt sich in die Quere. Das finden wir super.
Die Grundschule „Am Waldrand“ ist ein Hingucker, denn sie ist wunderschön bemalt und gestaltet worden. Wir hoffen, dass sie niemals mit unansehnlichen Graffitis verunstaltet wird.
Unsere Schule verfügt seit 2016 über hochmoderne, elektronische Tafeln in allen Räumen. Sie nennen sich Smartboard und sind einfach genial. Ein Smartboard ist ein großer, interaktiver Bildschirm mit dem Leistungsvermögen eines Computers und Projektors. Er fasziniert die Schüler mit lebendigen Bildern, Videos und Audioinhalten. Man kann sogar am Smartboard schreiben. Sie bringen Leben ins Klassenzimmer und gestalten den Unterricht interessanter, flexibler und lehrreicher. Internetrecherchen sind über diese Tafeln sofort möglich, keiner benötigt einen Raumwechsel, um am PC arbeiten zu können.
Unsere Schule verfügt über eine gut ausgestattete Schulbibliothek, zu dieser gehört auch ein Leseraum.







